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Brandneue Amazon News

22.10.26: 💰 Kosten: Amazon setzt FBM-Versandtarife auf 0,00 Euro Amazon hat das umsatzbasierte Versandmodell abgeschafft und nicht umgestellte Vorlagen automatisch migriert – zahlreiche FBM-Konten stehen seitdem bei 0,00 Euro Versand. Jede Bestellung frisst den Versand aus der Marge, der PPC-Break-even der beworbenen ASINs rutscht mitten in die Black-Friday-Rampe. To-do: Versandeinstellungen aller FBM-Konten heute prüfen, betroffene Orders dokumentieren und Erstattung schriftlich anfordern.

20.10.26: 💶 Gebühren: FBA-Zuschlag steigt zum 02.11. auf 2 Prozent Amazon hebt den Kraftstoff- und Logistikzuschlag auf die FBA-Versandgebühr von 1,5 auf 2 Prozent an, ab 02.11. in DE und neun weiteren EU-Marktplätzen, MCF ab 19.11. Rund 2 Cent mehr je Einheit, mitten in der Black-Friday-Rampe: Der Deckungsbeitrag je Order sinkt, die hinterlegten TACoS-Zielwerte stehen damit zu hoch. To-do: Gebührenvorschau für die Top-ASINs ziehen und Zielwerte nachziehen, bevor die Gebote hochgefahren werden.

14.10.26: 💰 Gebühren: FBA-Peak-Gebühr steigt um 42 Prozent Vom 15.10. bis 14.01. berechnet Amazon auf Klein- und Standardpakete nach Deutschland im Schnitt 0,27 statt 0,19 Euro je Einheit, dazu 1,5 Prozent Treibstoffzuschlag auf die Versandgebühr. Bei 1.000 Einheiten sind das 270 statt 190 Euro: Der Deckungsbeitrag je Order sinkt, die TACoS-Zielwerte der Black-Friday-Rampe stimmen nicht mehr. To-do: Gebührenvorschau-Report ziehen, TACoS-Ziele der Top-ASINs nachziehen.

12.10.26: 📢 Ads: Geo-Daten fürs Bidding jetzt ohne AMC Amazon Ads zeigt in Geographic Insights and Activation fertige Brand-Penetration-Indizes auf einer Karte: je Region, wie stark die Marke gegenüber der Kategorie steht, aus First-Party-Retail-Daten, wöchentlich aktualisiert, DE inklusive, über DVA+ und API. Ad-Group-Budgets lassen sich damit regional verschieben, ohne eigenes AMC-Modell. To-do: vor der Black-Friday-Rampe in einer Kampagne testen, Holdout-Tests nicht darauf stützen.

10.10.26: ⚖️ Compliance: UVP-Streichpreise bei Eigenmarken gekippt Das LG Würzburg wertet UVP-Werbung für Eigenmarken als irreführend: Ohne mehrere Anbieter am Markt hat die UVP keine Orientierungsfunktion und lässt nur den eigenen Preis günstiger wirken. Für Private-Label-ASINs sind damit Streichpreise in Deals, Coupons, Bullets und A+ abmahnbar.

29.09.26: 📢 Ads: Nur 23 % erkennen Sponsored Products Der Amazon Shopper Report 2026 (Remazing/Appinio) zeigt: nur 23 % erkennen die oberen Suchergebnisse als Werbung, 24 % halten sie für Bestseller – 71 % der Deutschen würden ein gesponsertes Produkt kaufen. Zugleich kennen 47 % Rufus (Vorjahr 28 %), 63 % recherchieren mit externen KI-Tools. Top-of-Search zahlt also weiter, die Vorauswahl wandert aber in den Chat. To-do: Top-of-Search-Gebote der Deal-ASINs vor dem 06.10. absichern, Bullets auf Rufus-Fragen trimmen.

25.08.26: 🚚 Logistik: Amazon verschärft die Prime-Kriterien in Deutschland
Ab 07.09. gelten strengere Liefervorgaben: 15 % der Bestellungen in max. 1 Tag (bisher 10 %), 50 % in max. 2 Tagen (bisher 45 %), 80 % in max. 4 Tagen. Betrifft FBA, Selbstversender und Retail – auch verspätete FBA-Lieferungen zählen mit. Prime-Badge-Verlust kostet Conversion Rate und Featured-Offer-Anteil und treibt den ACoS direkt vor Q4. To-do: Lieferversprechen und Bestandsverteilung je ASIN jetzt prüfen.

12.08.26: ⚖️ Compliance: EU-Verpackungs-EPR greift ab heute
Amazon prüft ab heute (PPWR-Stichtag) die Verpackungs-EPR-Registrierung in jedem EU-Land, in dem du verkaufst oder lagerst – ohne Übergangsfrist. ASINs ohne gültige EPR-Nummer je Land können sofort deaktiviert werden: weg sind Sichtbarkeit, Umsatz und der Ad-Spend auf gesperrten ASINs. To-do: EPR-Nummern je Verkaufs-/Lagerland heute prüfen, fehlende sofort nachregistrieren bzw. Ads pausieren.