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5 Amazon Tipps und Tricks

Nachdem wir in zwei Artikeln bereits ausführlich auf das Thema SEO und die unterschiedlichen Erfolgsfaktoren eingegangen sind, wollen wir nun noch mal einen kurzen Überblick über die aus unserer Sicht wichtigsten Tipps für erfolgreiche Produktlistings geben.

1. Fokussiere dich auf den Produkttitel!

Neben dem Titel gibt es zwar noch die Bulletpoints bzw. Attribute, die Produktbeschreibung und die Suchbegriffe, Tests haben aber gezeigt, dass der Titel für Amazons Suchalgorithmus am wichtigsten ist. Letztendlich ist er auch das, was der Kunde zuerst sieht. Daher solltest du einem aussagekräftigen und gleichzeitig Styleguide-konformen Titel, die meiste Zeit und Aufmerksamkeit widmen.

Achte darauf, dass der Titel (je nach Kategorie) zwischen und 80 und 150 Zeichen lang ist. Neben dem Markennamen und dem Produktnamen sollten 2-3 Hauptkeywords enthalten sein, welche den Artikel möglichst gut beschreibt und gleichzeitig klar machen, wofür das Produkt gedacht ist.

Der Fokus sollte hier neben den Stylguides (diese findest du hier) auf der Lesbarkeit für den Kunden sein. Der Kunde muss bereits am Titel sehen können, um was für ein Produkt es sich handelt und ob dieses für seine Suchanfrage relevant ist. Beispielsweise suchen Kunden bei Töpfen und Pfannen oft direkt nach einer speziellen Größe. Eine mögliche Suchanfrage könnte zum Beispiel lauten: „Topf 22cm“. Ist die Größe des Topfs nun nicht direkt im Titel enthalten, weiß der Kunde nicht, ob das Produkt überhaupt relevant ist.

Ein guter Produkttitel könnte zum Beispiel so aussehen:

2. Engagiere einen Produktfotografen

Während der Titel quasi der verbale Türöffner ist, geht im nächsten Schritt darum, potentielle Kunden optisch zu überzeugen und alle Produktinformationen auf einen Blick darzustellen.

Besonders Augenmerk sollte hierbei auf das Titelbild gelegt werden! Zusammen mit dem Produkttitel sind das die einzigen beiden Dinge, die ein Kunde sieht, wenn er dein Produkt neben vielen anderen in den Suchergebnissen sieht.

Zeige das Produkt auf insgesamt 6-8 Bildern von seiner besten Seite und stelle sicher, dass bei deinen Kunden keine Fragen mehr offen bleiben. Neben Detailaufnahmen kannst du hier auch Grafiken oder beschriftete Bilder verwenden, die noch mal auf Besonderheiten hinweisen oder Eigenschaften visualisieren.

Ganz entscheidend sind hier auch Moodbilder, die das Produkt in Aktion zeigen. Anstelle von professionellen Models kannst du natürlich auch Freunde oder Verwandte einspannen, aber spare hier nicht an der falschen Stelle!

3. Registriere deine Marke

Langfristig ist die Markenregistrierung beim Deutsches Patent- und Markenamt (DPMA) oder einem anderen Markenregister unverzichtbar. Durch die erfolgreiche Eintragung, in einem offiziellen Register, kann die Marke bei Amazon angemeldet werden. Dadurch werde dir besondere Rechte zu teil und du hast die Möglichkeit den Schutz deiner Marke auf Amazon durchzusetzen.

Mit Eintragung einer Amazon Marke, hat man Zugriff auf die Brand Registry, welche es ermöglicht, Verstöße gegen deine Marke zu melden oder Änderungen einzureichen.

Noch wichtiger sind jedoch die zusätzlichen Gestaltungsmöglichkeiten, welche sich durch die Registrierung ergeben. Es kann mit einer Marke ein Brand Store eröffnet werden, zusätzliche Werbekampagnen geschalten werden (Sponsored Brands Anzeigen) und Produktbeschreibungen durch den Enhanced Brand Content (EBC) erweitert werden.

4. Erstelle einen Amazon Store und Enhanced Brand Content

Zwei der Vorteile einer registrierten Marke sind ein eigener Store mit individueller URL (amazon.de/deinemarke) und der sogenannte Enhanced Brand Content bzw. EBC, der eine rein textbasierte Produktbeschreibung durch eine mit Grafiken, Fotos und Vergleichstabellen aufgehübschte Beschreibung ersetzt. Beide Optionen sorgen für ein professionelleres Auftreten deiner Marke und nachweislich für mehr Verkäufe.

Neben der Möglichkeit, deine Produkte so untereinander zu verlinken und in Kategorien zusammenzufassen, bietet dir Amazon zusätzliche Auswertungsmöglichkeiten, die du direkt wieder in deine Produkt- und Markenpräsentation einfließen lassen kannst.

Beispiel für einen Amazon Store:

5. Schalte Werbeanzeigen

Bei dem immer größer werdenden Wettbewerb auf Amazon ist es unverzichtbar, dass du deine Produkte zusätzlich mit bezahlten Anzeigen pushst. Händler können derzeit zwischen „Sponsored Products“- und (nach erfolgreicher Markenregistrierung) „Sponsored Brands“-Kampagnen wählen.

Die Sponsored Products-Kampagnen werden keyword- oder auch produktbasiert ausgespielt. Das heißt, du kannst zum Beispiel gezielt auf den Listings deiner Konkurrenz werben. Bei den Keywords macht es Sinn, nicht nur auf die Hauptbegriffe zu setzen, bei denen die Gebotspreise in der Regel sehr hoch sind, sondern auch auf die sogenannten Longtail-Keywords, die zwar nicht so häufig gesucht werden, aber wegen des geringeren Wettbewerbs günstig gekauft werden können.

Bei den Sponsored Brands-Kampagnen sind die Targetierungsoptionen identisch, du hast hier allerdings die Möglichkeit, unterschiedliche Produkte in einer Kampagne zusammenzufassen und das eigene Logo und einen individuellen Slogan zu ergänzen.

Beispiel für eine Sponsored Brands Anzeige:

Noch Fragen?

Falls dir das jetzt zu kurz und knapp wahr oder du Hilfe bei der Umsetzung benötigst, nimm einfach Kontakt mit uns auf. Unsere Amazon SEO Consultants stehen dir gerne mit Rat und Tat zur Seite.

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